Wie sollte die Bundesregierung Chancen, Risiken, Abwägungszwänge, Rückschläge oder Erfolge im Bereich Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung glaubwürdig kommunizieren? Was kann sie dabei von Zivilgesellschaft und Wissenschaft, Privatwirtschaft oder multilateralen Organisationen lernen? In einer „Arbeitsgruppe Kommunikation“ möchten sich die betroffenen Ministerien der Bundesregierung auf Zielsetzungen, Prioritäten und Prozesse einigen, um in Zukunft mehr und besser zu ihrem Krisenengagement zu kommunizieren. Dazu bittet die Bundesregierung zu diesen und weiteren Fragen in den nächsten Monaten um Input aus der Fachcommunity. Debattieren Sie mit!

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Die neue Bundesregierung werde die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ „konsequent umsetzen“ – so verspricht sie es im Koalitionsvertrag. Welche Schwerpunkte sollte sie dabei setzen? Zu Beginn der Amtszeit der neuen Großen Koalition möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung hier die Debatte zur Umsetzung der neuen Leitlinien anstoßen. Wo gibt es so wirksame Ansätze, dass der Ausbau sinnvoll ist? Welche konkreten Zielvorgaben sollte sich die Bundesregierung in diesem Politikbereich setzen? Wie sollte der Austausch zwischen Politik, Forschung und Zivilgesellschaft in diesem Bereich weiterentwickelt werden?

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‘Preventing Crises, Resolving Conflicts, Building Peace’ are key challenges for Germany’s and Europe’s evolving international role. Berlin is investing in the field, both financially and conceptually. On this blog, we discuss how to target these investments towards better crisis prevention, conflict management and peacebuilding. Most contributions are in German, but we occasionally ask international experts for their views. This section collects contributions in English.

You are warmly invited to join the discussion: Subscribe to our weekly email-updates (in German), share and comment on posts on social media (@PeaceLabBlog, #PeaceLab), read our summary of the preceding “PeaceLab2016” debate or send us an email at peacelab@gppi.net.

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Europa hat gewählt. In den nächsten Monaten stehen in Brüssel richtungsweisende Entscheidungen bevor – auch in der Friedens-und Sicherheitspolitik: Es wird eine neue Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik ernannt, der Civilian CSDP Compact soll Gestalt annehmen, und Deutschland übernimmt 2020 die EU-Ratspräsidentschaft. Vor diesem Hintergrund möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung eine Debatte anstoßen: Wie sollte die Agenda der „neuen Mogherini“ aussehen? Welche Themen sollte Deutschland hinsichtlich europäischer Krisenprävention und Konfliktbewältigung voranbringen? Wie können die verschiedenen EU-Instrumente effektiver gestaltet werden?

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Germany’s EU Council Presidency: Kick-Starting the Search for European Security under Multipolarity

Strengthening the EU’s Common Security and Defense Policy should be a top priority for the German Presidency of the EU Council in 2020. Berlin should step up its partnership with France, stick to its PESCO commitments and help initiate big picture thinking about European defense, including a more constructive discussion about European strategic autonomy.

„PeacebyPeace“ ist ein Podcast zu Friedens- und Sicherheitspolitik, der der Frage nachgeht, wie wir in Deutschland und in Europa besser dazu beitragen können, Krisen zu verhindern und Frieden zu fördern. (Hier in iTunes abonnieren). Feedback zum Podcast gerne an peacebypeace@gppi.net. Der Podcast ist Teil des PeaceLab-Blogs, ein Projekt von GPPi, welches vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt wird. Moderation und Produktion: Sarah Brockmeier. Unterstützung bei Musik, Schnitt und Produktion der beiden Staffeln: Felix Hoffmann, Theresa Lütkefend, Marie Wagner.

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S2E5 | Jemen: Welche Ansatzpunkte gibt es für Deutschland?

In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Mareike Transfeld vom „Yemen Polling Center“ und Per Byman, dem Managing Director vom NRC Deutschland. Sie diskutieren die unterschiedlichen Konfliktlinien im Jemen und die Frage, welche Ansatzpunkte es für Deutschland gibt, zu einem Ende des Krieges beizutragen. Sie erklären auch, was eigentlich der Unterschied zwischen Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe ist.

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