Die Bundesregierung wird in den nächsten Monaten eine ressortübergreifende Strategie zur Rechtsstaatsförderung entwickeln. Welche Kontexte muss sie bei ihrem Engagement in diesem Bereich im Blick haben? Welche Ziele sollte sie konkret verfolgen? Bestehen Zielkonflikte? Welche Optimierungsmöglichkeiten bestehen bei der Umsetzung? Debattieren Sie mit und bringen sich auf diese Weise in den Entwicklungsprozess der Strategie ein!

Zur Debatte

Die neue Bundesregierung werde die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ „konsequent umsetzen“ – so verspricht sie es im Koalitionsvertrag. Welche Schwerpunkte sollte sie dabei setzen? Zu Beginn der Amtszeit der neuen Großen Koalition möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung hier die Debatte zur Umsetzung der neuen Leitlinien anstoßen. Wo gibt es so wirksame Ansätze, dass der Ausbau sinnvoll ist? Welche konkreten Zielvorgaben sollte sich die Bundesregierung in diesem Politikbereich setzen? Wie sollte der Austausch zwischen Politik, Forschung und Zivilgesellschaft in diesem Bereich weiterentwickelt werden?

Zur Debatte

Leitlinien in der Praxis: Brauchen wir mehr „gemeinsame Analysen?“

Der erste Schritt zur ressortgemeinsamen Analyse sind gemeinsame Fragestellungen mit verbindlichen Ergebnissen. Hierfür können gemeinsame Analysestrukturen sinnvoll sein. Doch viel wichtiger ist eine Kultur des Informationsaustausches, die auf gegenseitigem Verständnis beruht. Die Ressorts sollten das Thema „Analyse“ nicht in die klandestine Ecke schieben, sondern als Querschnittsaufgabe würdigen.

Wie sollte die Bundesregierung künftig Vergangenheitsarbeit fördern? Wie mit den Zielkonflikten und Dilemmata umgehen? Wann sollte sie sich engagieren – und wann gerade nicht? Auf dem Weg zu einer ressortgemeinsamen Strategie möchte die Bundesregierung fachlich begleitet, unterstützt „und auch kritisch gefordert“ werden; dazu dient diese Debatte. Im Frühjahr 2019 soll die Strategie stehen.

Zur Debatte

The Failure of Top-Down Approaches to Transitional Justice: What Iraqis and Syrians Teach Us

Too often, the international community has been oblivious to the immediate needs of victims and communities in Iraq and Syria. Victims’ and civil society’s participation in transitional justice processes is therefore essential to a successful, inclusive, and comprehensive provision of justice. The German government should learn from local actors and empower them to actively participate in transitional justice efforts.

‘Preventing Crises, Resolving Conflicts, Building Peace’ are key challenges for Germany’s and Europe’s evolving international role. Berlin is investing in the field, both financially and conceptually. On this blog, we discuss how to target these investments towards better crisis prevention, conflict management and peacebuilding. Most contributions are in German, but we occasionally ask international experts for their views. This section collects contributions in English.

You are warmly invited to join the discussion: Subscribe to our weekly email-updates (in German), share and comment on posts on social media (@PeaceLabBlog, #PeaceLab), read our summary of the preceding “PeaceLab2016” debate or send us an email at peacelab@gppi.net.

Zur Debatte

The Promises and Pitfalls of Comprehensive Transitional Justice: The Colombian Case

Colombia´s peace process has set in motion one of the world’s most ambitious and holistic transitional justice projects. While the new institutions remain at the core of political controversy, the backing of the international community has proven vital. Germany has the expertise and credibility to assist the process and should pay more attention to capacity building in civil society at local and regional levels.

Ab Januar 2019 wird Deutschland zwei Jahre lang als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sitzen. Der Sitz bietet Deutschland die Chance, die Friedens- und Sicherheitsagenda der UN in den nächsten Jahren mitzugestalten. Welche Themen und Reformen sollte die Bundesregierung im Sicherheitsrat vorantreiben? Und was wären hierbei ehrgeizige Ziele? Welche Erwartungen stellen Partner an Deutschland? Diese und weitere Fragen werden in den nächsten Monaten auf dem PeaceLab-Blog diskutiert. Beteiligen Sie sich an der Debatte!

Zur Debatte

Global Peace Needs an Updated UN Charter

The worldwide increase in armed intra-state conflicts will make it necessary to expand the mandate of the UN Charter. Although this would be the first substantive revision of the UN Charter since its adoption almost 75 years ago, this may be less utopian than it seems. In fact, Germany is well placed to take the lead revitalizing the UN as the core collective security instrument for maintaining global peace.

Veranstaltungshinweise