Vor 20 Jahren verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1325 und legte damit den Grundstein für die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Im Jubiläumsjahr der Resolution wird die Bundesregierung ihren aktuellen Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der Agenda auswerten und einen neuen, dritten Aktionsplan beschließen. Welche konkreten Ziele und Maßnahmen sollte sie im neuen Aktionsplan verankern? Welche Erkenntnisse aus dem Bereich der Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung sollte die Bundesregierung bei der Gestaltung und Umsetzung des NAPs berücksichtigen? Zu diesen und weiteren Fragen möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung auf dem PeaceLab-Blog eine Debatte anstoßen.

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Wie sollte die Bundesregierung Chancen, Risiken, Abwägungszwänge, Rückschläge oder Erfolge im Bereich Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung glaubwürdig kommunizieren? Was kann sie dabei von Zivilgesellschaft und Wissenschaft, Privatwirtschaft oder multilateralen Organisationen lernen? In einer „Arbeitsgruppe Kommunikation“ möchten sich die betroffenen Ministerien der Bundesregierung auf Zielsetzungen, Prioritäten und Prozesse einigen, um in Zukunft mehr und besser zu ihrem Krisenengagement zu kommunizieren. Dazu bittet die Bundesregierung zu diesen und weiteren Fragen in den nächsten Monaten um Input aus der Fachcommunity. Debattieren Sie mit!

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"Krisenarbeit kommunizieren": 41 Empfehlungen für die AG Kommunikation der Bundesregierung (Workshopbericht)

Wie kann die Bundesregierung ihre Arbeit zu Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung besser kommunizieren? Um diese Frage zu diskutieren kamen am 28. November 2019 insgesamt 40 Teilnehmer*innen aus den Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Kommunikationsbranche und den Ressorts für einen Workshop im Auswärtigen Amt zusammen.

Die neue Bundesregierung werde die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ „konsequent umsetzen“ – so verspricht sie es im Koalitionsvertrag. Welche Schwerpunkte sollte sie dabei setzen? Zu Beginn der Amtszeit der neuen Großen Koalition möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung hier die Debatte zur Umsetzung der neuen Leitlinien anstoßen. Wo gibt es so wirksame Ansätze, dass der Ausbau sinnvoll ist? Welche konkreten Zielvorgaben sollte sich die Bundesregierung in diesem Politikbereich setzen? Wie sollte der Austausch zwischen Politik, Forschung und Zivilgesellschaft in diesem Bereich weiterentwickelt werden?

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Europa hat gewählt. In den nächsten Monaten stehen in Brüssel richtungsweisende Entscheidungen bevor – auch in der Friedens-und Sicherheitspolitik: Es wird eine neue Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik ernannt, der Civilian CSDP Compact soll Gestalt annehmen, und Deutschland übernimmt 2020 die EU-Ratspräsidentschaft. Vor diesem Hintergrund möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung eine Debatte anstoßen: Wie sollte die Agenda der „neuen Mogherini“ aussehen? Welche Themen sollte Deutschland hinsichtlich europäischer Krisenprävention und Konfliktbewältigung voranbringen? Wie können die verschiedenen EU-Instrumente effektiver gestaltet werden?

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‘Preventing Crises, Resolving Conflicts, Building Peace’ are key challenges for Germany’s and Europe’s evolving international role. Berlin is investing in the field, both financially and conceptually. On this blog, we discuss how to target these investments towards better crisis prevention, conflict management and peacebuilding. Most contributions are in German, but we occasionally ask international experts for their views. This section collects contributions in English.

You are warmly invited to join the discussion: Subscribe to our weekly email-updates (in German), share and comment on posts on social media (@PeaceLabBlog, #PeaceLab), read our summary of the preceding “PeaceLab2016” debate or send us an email at peacelab@gppi.net.

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