S3E2 | COVID-19, Friedensverhandlungen und die deutsche Politik in Afghanistan

02. Juni 2020   ·   PeacebyPeace

In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Dr. Magdalena Kirchner, Leiterin des Afghanistan-Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie diskutieren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Afghanistan, den Stand der Friedensverhandlungen und Politikoptionen für Deutschland nach dem bevorstehenden Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Land.

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Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf Afghanistan? Nach dem Abkommen zwischen den Taliban und den USA im Februar diesen Jahres, wo steht der Friedensprozess in Afghanistan? Was heißt der Abzug der Amerikaner für Deutschland und was wären nächste Schritte für die deutsche Politik? Über diese und weitere Fragen spricht Sarah Brockmeier in dieser Folge von PeacebyPeace mit Dr. Magdalena Kirchner von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Deutschland solle den eigenen Einfluss auf politische Eliten in Afghanistan nicht unterschätzen, so Kirchner. Die Unterstützung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus, weitere Begleitung im Bereich des Sicherheitssektors und die Stärkung der Zivilgesellschaft seien wichtig. Auch müsse die Bundesregierung die eigene Politik in Afghanistan gerade nach einem möglichen Abzug der Bundeswehrsoldaten im Land verstärkt der deutschen Öffentlichkeit erklären.

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PeacebyPeace“ ist ein Podcast zu Friedens- und Sicherheitspolitik, der der Frage nachgeht, wie wir in Deutschland und in Europa besser dazu beitragen können, Krisen zu verhindern und Frieden zu fördern. Der Podcast ist Teil des PeaceLab-Blogs, ein Projekt von GPPi, welches vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt wird. Moderation und Produktion: Sarah Brockmeier. Produktionsunterstützung für Staffel 2: Marie Wagner und Mathis Römer. Feedback zum Podcast gerne an peacebypeace@gppi.net.